LINKSTALK: TAG NACH DER ARBEIT! ANTWORTEN VON LINKS​

LINKSTALK: TAG NACH DER ARBEIT! ANTWORTEN VON LINKS​

LINKS lädt zum 7. Online-Talk mit dem Thema „Mit der Polizei gegen das Virus?“ anlässlich der Debatte um Befugnisse der Polizei in der Corona-Krise.
Das Treffen findet online statt.
Wann: Samstag, 2.5.2020 um 18:00 Uhr
Wo: Online via ZOOM, Meeting-ID: 973-3095-5746

Tag nach der Arbeit! Antworten von LINKS

Die jetzige Krisensituation macht es deutlich:
Arbeitskräfte werden beliebig verschoben. Oft schon am ersten Tag wurden viele mit vagen Wiedereinstellungszusagen „einvernehmlich“ gekündigt, die großzügige Kurzarbeitsregel verlockt Unternehmen dazu, das AMS zahlen und die Menschen trotzdem weiterarbeiten zu lassen. Unterbezahlte, aber speziell qualifizierte Ernte- und 24Stunden-Pflegearbeiter*innen, werden eingeflogen oder mit Sonderzügen nach Österreich gebracht.

Es steht nicht zur Diskussion, dass danach die Gehälter erhöht werden, es wird nicht erwogen, dass die Arbeitszeit auf 30 Stunden reduziert wird, um gegen die erwartete Massenarbeitslosigkeit zu wirken und es wird schon gar nicht akzeptiert, darüber demokratisch nachzudenken, was und wofür produziert wird.

Der LINKS-TALK „Tag nach der Arbeit“ hat das Ziel, darüber zu diskutieren, wie „Arbeit“ besser verteilt, entlohnt und partizipativer gestaltet wird. Dafür sollten wir auch konkrete Überlegungen anstellen, welche Forderungen LINKS in einem Wahlprogramm für Wien formulieren soll.

160.000 Menschen sind aktuell in Wien arbeitslos, 900.000 sind in Kurzarbeit. Dazu kommen noch tausende geringfügig Beschäftigte und unzählige undokumentiert Arbeitende, die von den Härtefonds völlig ignoriert werden.

Es wird im Herbst harte Arbeitskämpfe geben. Schaffen wir es, Vermögens- und Erbschaftssteuer zur Krisenbewältigung hegemonial zu machen oder drohen Nulllohnrunden und Mehrwertsteuererhöhung?

Durch den Shutdown ist aber auch der Diskussionsraum des Möglichen geöffnet worden für größere Fragen:
Ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen denk- und wünschenswert? Für manche oder für alle? Sind Forderungen wir Konvertierung von Rüstungsindustrie zu Medizintechnik durchsetzbar? Wie könnte eine Care-Revolution aussehen, die die Gesellschaft nachhaltig zu einer solidarischen verändert? Ist die Infragestellung und Diskreditierung von Lohnarbeit ein „Luxusthema“ oder eine notwendige Voraussetzung, um Ausbeutung zu verstehen?

Diese und weitere Fragen wollen wir miteinander diskutieren.

Das Treffen ist offen für alle: Wir wollen eure Themen hören, sammeln, gemeinsam Forderungen formulieren und Alternativen entwickeln. Gebt Freund*innen, Verwandten und Bekannten Bescheid!

Diese und weitere Fragen diskutieren wir nach ihren Inputs mit:
Andrea Komlosy, Wirtschafts- und Sozialhistorikerin
https://mediashop.at/buecher/arbeit-2/
Käthe Knittler, feministische Ökonomin
https://www.mandelbaum.at/buch.php?id=720
Christian Fuchs, Professor für Kommuniationswissenschaft an der University of Westminster. Er beschäftigt sich mit kritischer Gesellschafts- und Kommunikationstheorie, z.B. hier: http://fuchs.uti.at/books/kommunikation-und-kapitalismus/
Peter Fleissner, Sozial-Kybernetiker und Redaktionsmitglied der Volksstimme. http://peter.fleissner.org/Covid/Covid_Access.htm

Das Treffen ist offen für alle: Wir wollen eure Themen hören, sammeln, gemeinsam Forderungen formulieren und Alternativen entwickeln. Gebt Freund*innen, Verwandten und Bekannten Bescheid!

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