#ichbinlinks – Sadie

Ein schwarzer Kasten auf Instagram reicht nicht aus, um gegen Rassismus zu kämpfen. Viele haben eine gute Haltung, aber das ist nicht genug, um politisch etwas zu bewegen. Es ist wichtig aktiv zu sein und es ist auch niemals zu spät, es zu werden. Als Deutsche habe ich so wie ein Drittel der Wiener*innen kein Wahlrecht. Kein Mitspracherecht zu haben, das finde ich inakzeptabel.

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#ichbinlinks – Nathalie

Warum werden manche Menschen schlechter behandelt als andere? Warum sind wir alle gegeneinander, warum gehen wir nicht besser miteinander um? Wir können es uns doch leisten, als Gesellschaft, einander zu helfen!

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#ichbinlinks – Mo

Die Proteste gegen den Besuch von George Bush 2006 haben mich erstmals politisiert. Damals war ich 13 und realisierte, was Krieg bedeutet und wie viele Opfer er fordert. Dadurch habe ich mich der Antikriegsbewegung angeschlossen und sehr bald als revolutionärer Antikapitalist verstanden. Ich war bei Schulstreiks dabei und habe begonnen, mich zu engagieren.

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#ichbinlinks – Carina

Weil es auch in der Linken Sexismus gibt, und auch, weil ich Physik studierte, wurde Feminismus zunehmend ein Thema für mich. Physikerinnen, genauso wie Frauen in anderen Feldern, wird immer noch weniger zugetraut. Die Befreiung vom Patriarchat, auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene, wurde immer mehr Thema für mich. Gemeinsam mit anderen Unikolleginnen habe ich ein Frauennetzwerk gegründet. Es ging dabei aber nicht um unsere Karrieren, sondern darum, uns gegenseitig zu unterstützen, um bestehen zu können.

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#ichbinlinks – Katharina

Dass ich als Mädchen anders behandelt werde als die Burschen, habe ich erst recht nicht eingesehen. Deshalb habe ich vor zehn Jahren FC GLORIA mitgegründet, ein Netzwerk von und für Frauen aus der Filmbranche. Wir wollen Frauen stärken, sichtbar machen, uns gegenseitig unterstützen. Es ist politische Lobbyarbeit für Ressourcengerechtigkeit in der Filmbranche, die eine heteronormative und männerdominierte ist. Warum etwa werden nur 20% der Fördermittel in der Filmbranche an Frauen vergeben?

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#ichbinlinks – Marianne

Das Leben zwischen den Stühlen macht feinfühlig für die Lebenswelten von anderen, und so habe ich schon als Schülerin begonnen, mich zu engagieren – in der Schüler*innenvertretung, später als Studentin in der ÖH, bei Demos und Aktionen.

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#ichbinlinks – Jonathan

Politisiert habe ich mich an der Universität, im Zuge einer Feminismus-Vorlesung. Diese machte mich neben Feminismus auch auf andere Ungleichheiten aufmerksam, die ich bis dahin noch nicht wahrgenommen hatte. Durch die Texte, die gelesen und analysiert wurden, aber auch durch die Gespräche, die ich dort mit Kolleginnen führte, rutschte ich in eine Gesellschaftskritik hinein die mich fesselte.

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#ichbinlinks – Kurto

Ich denke, die Lust aufs Dagegensein hat mich dazu gebracht, politisch zu werden. Ich wuchs am Land auf, machte dort Schüler*innenzeitung. Wir kamen drauf, dass der damalige Verteidigungsminister der Bruder vom Nazi-Bezirkshauptmann im Bezirk war. Der Artikel, den wir darüber schrieben, schlug hohe Wellen. Da merkte ich: Politik machen ist interessant.

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#ichbinlinks – Karoline

Als Kind fühlte ich mich oft sehr ohnmächtig. Meine Mutter war Alleinerzieherin und wir zogen oft um. Als Erwachsene erkannte ich, dass es nicht nur Tiere sind, deren Rechte in unserer Gesellschaft nicht genug vertreten sind, sondern auch Kinder. Deshalb fing ich an mit Kinder und Jugendlichen zu arbeiten und sie dabei zu unterstützen, ihre Stimmen zu erheben und hörbar zu machen.

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#ichbinlinks – Elia

Elia, was ist das für ein komischer Name, bist du Ausländerin?“ Eine der Fragen, die mir, dem Kind von „zuagrasten“ Hippies aus der Hauptstadt, in der ersten Klasse einer ländlichen Volksschule gestellt werden. Auch die Religionslehrerin stärkt mein Gefühl der Zugehörigkeit nicht: „Schade, dass du nicht getauft bist, liebe Elia, du kannst leider nicht in den Himmel kommen!“ In den Himmel will ich dann auch nicht mehr – stattdessen will ich das Leben auf Erden schöner machen.

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#ichbinlinks – Fio

Durch meine Eltern, die aus der Sowjetunion nach Wien gekommen sind, wurde ich schon früh politisiert. Anfeindungen gegen uns, wenn Leute hörten, dass meine Eltern Russisch sprechen, oder als „Tschusch“ bezeichnet zu werden, das habe ich oft erlebt. Es hat mich schon früh beschäftigt, warum angenommen wird, dass wir so anders sind.

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#ichbinlinks – Ramin

Das Überwinden von Grenzen, das war für mich wegen meinem multiethnischen Hintergrund schon länger Thema. Mich zu einer Nation bekennen zu müssen fand ich schon früh recht absurd. Da ich für die meisten „österreichisch“ aussehe, war ich relativ geschützt vor offenem Rassismus, aber nach 9/11 kam immer öfter „Bist du Muslim?“ als erste Frage, wenn Leute meinen Namen hörten. Übrigens blieb das mit der Frage bis heute so, das mit dem Anstieg des antimuslimischen Rassismus auch.

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#ichbinlinks – Leonie

Zuerst fielen mir solche Ungerechtigkeiten auf, die mich persönlich betrafen. Nach und nach wurde ich aber aufmerksam auf andere, die mich ebenso wütend machten. Jeder homo- oder xenophobe Kommentar, jede abwertende Bemerkung über Armutsbetroffene oder jeder Witz über Menschen mit Behinderungen trug zu meiner Wut über die grausamen Ungerechtigkeiten dieser Welt bei.

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#ichbinlinks – Denice

So richtig politisiert hat mich dann die Großdemo in Göteborg 2001 – durch die Polizeigewalt, die ich dort erlebt habe. Wir Demonstrant*innen wurden von Politiker*innen und Medien als gewalttätige Randalierer*innen an den Pranger gestellt. Diese Ungerechtigkeit hat mich unglaublich wütend gemacht.

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#ichbinlinks – Himali

Der Besuch in einem Flüchtlingsheim als ich 18 war, brachte mich dazu, Internationale Entwicklung zu studieren. Dort im Heim zu sehen, wie viele junge Menschen zum Warten und Nichtstun gezwungen sind, prägte mich sehr. Das war eines der Dinge, bei denen ich dachte, das gehört geändert und ich möchte etwas beitragen.

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#ichbinlinks – Kim

o richtig politisch bin ich erst in der Zeit geworden, bevor wir Antiflirting gründeten. Als ich mich mit meiner Kollegin unterhielt und wir darauf kamen, wie viele sexuelle Übergriffe im Internet alleine wir zwei und unsere Freundinnen erleben, dachte ich: Ok, ich will was machen!

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LINKSTALK: HELD*INNEN-VEREHRUNG IN DER KRISE? ANTWORTEN VON LINKS!​

In Mainstream-Medien wird darüber berichtet, wie Frauen Job, Kinder, Haushalt, Partner*in, Home-Schooling und ihr Leben schupfen. Sie seien regelrechte Held*innen der Krise, ist dort zu lesen. Ähnlich ist es, wenn die Rede von den Angestellten in “systemrelevanten Berufen” ist: auch der Großteil in Pflege und im Lebensmittelhandel ist weiblich.

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#ichbinlinks – Helga

Es war meine persönliche „Lebens-Zeit-Reise“, die mich schon früh LINKS hat abbiegen lassen. Aufgewachsen „am Eisernen Vorhang“ im elterlichen Gasthaus „Zur Neuen Welt (!)“, in der Roten Armee Straße, neben der russischen Kommandantur. Mit Befremden habe ich eine sichtbare „Klassentrennung“ wahrgenommen.

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LINKSTALK: WOHNUNGEN STATT LAGER! ANTWORTEN VON LINKS

Mit den Berichten über skandalöse Zustände in Bergheim, Traiskirchen, Erdberg und jetzt in den Wiener Messehallen vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie ist die Situation in Lagern für geflüchtete Menschen in Österreich seit langem wieder in den Blick einer breiteren Öffentlichkeit gerückt.

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#ichbinlinks – Paul

Die Ernüchterung folgte schnell, denn während des Jus-Studiums wurde wenig am System kritisiert: Wir haben dort größtenteils gelernt, ein Teilchen in einem Apparat zu sein, das System zu erhalten, ohne es kritisch zu hinterfragen. Eine gerechte Welt aktiv mitzugestalten war jedoch kein Thema.

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Tag nach der Arbeit

LINKSTALK: TAG NACH DER ARBEIT! ANTWORTEN VON LINKS​

Die jetzige Krisensituation macht es deutlich:
Arbeitskräfte werden beliebig verschoben. Oft schon am ersten Tag wurden viele mit vagen Wiedereinstellungszusagen „einvernehmlich“ gekündigt, die großzügige Kurzarbeitsregel verlockt Unternehmen dazu, das AMS zahlen und die Menschen trotzdem weiterarbeiten zu lassen. Unterbezahlte, aber speziell qualifizierte Ernte- und 24Stunden-Pflegearbeiter*innen, werden eingeflogen oder mit Sonderzügen nach Österreich gebracht.

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LINKSTALK: MIT DER POLIZEI GEGEN DAS VIRUS? ANTWORTEN VON LINKS​

Ein Ausnahmezustand, wie wir ihn derzeit erleben, hätte in „normalen Zeiten“ einen breiten Aufschrei ausgelöst: Eine Regierung, die mit Gesetzen jongliert, wie es ihr gerade passt und Kritik daran als lästige Spitzfindigkeit abtut. Eine Polizei, die durch Straßen patrouilliert, Widerspenstige abstraft und die vorgegebenen Regelungen je nach eigenem Gutdünken auslegt.

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LINKSTALK: CORONA: WENDE IN DER KLIMAKRISE? ANTWORTEN VON LINKS​

Der Flugverkehr ist praktisch zum Erliegen gekommen. Auf den Straßen fahren so wenig Autos wie in den kühnsten Träumen von Klimaaktivist*innen. Die CO2-Emissionen sinken. Erleben wir gar eine Trendwende in der Klimakrise? Die Corona-Krise gönnt dem Planeten zwar eine Verschnaufpause, doch wie geht es nach dem Abklingen der Pandemie weiter?

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#ichbinlinks – Christoph

Die Frage, ob die Maßnahmen notwendig sind, kann man rational vielleicht mit Ja beantworten, aber es sind verdammt heftige Eingriffe in unser Leben: Soziale Vereinsamung, Verlust von Arbeitsplatz und Sicherheit, von Träumen und Zielen, die sich in Luft auflösen, viele Zukunftsängste und ganz wenig Antworten, die man gerade geben kann.

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LINKSTALK: FESTUNG ÖSTERREICH? ANTWORTEN VON LINKS​

n seinen Pressekonferenzen seit Beginn der Corona-Krise spricht Sebastian Kurz immer wieder von “Österreicherinnen und Österreichern”, wenn er die Bevölkerung adressiert. Die Österreicherinnen und Österreicher sollen auf sich aufpassen, die Österreicherinnen und Österreicher sollen die Regeln einhalten, die Österreicherinnen und Österreicher müssen jetzt zusammenhalten, die Österreicherinnen und Österreicher werden das gemeinsam schaffen.

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#ichbinlinks – Barbara

Gerechtigkeit wird einem nicht geschenkt – wir müssen tagtäglich hart um sie kämpfen. In der Gesellschaft, aber auch unter den Linken. Nur gegen Kapitalismus sein reicht nicht, auch wir müssen über Ausschlüsse nachdenken, wir müssen überlegen, wie wir uns mit anderen zusammenschließen, wir müssen uns von maskulinen Formen der Politik befreien.

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#ichbinlinks – Alaattin

Meine allererste politische Aktion führte dazu, dass ich gekündigt wurde. Ich war Arbeiter in den Stahlwerken in Ternitz. Vor den Betriebsratswahlen rief mich der Vorsitzende zu sich, damit ich den türkeistämmigen Gastarbeitern übersetzte. Er versprach, dass auch wir in den neuen Arbeiter_innenwohnheimen untergebracht werden würden, wenn wir ihn wählten.

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#ichbinlinks – Regina

Damals habe ich von Wohnungslosen-Initiativen in Deutschland erfahren und wollte wissen, was sie tun. Ich lernte mit der Zeit viele Aktivist*innen kennen. Irgendwann dachte ich mir, wenn dich das so stört, dann tu doch auch selber was. Vor zwei Jahren gründete ich dann mit meiner Tochter Hope Austria.

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#ichbinlinks – Amela

Mein Interesse für Politik fing in der Kindheit an. Damit, dass Menschen mich Sachen fragten, die mich irritierten. Was machst du hier? Wo bist du geboren? Warum sprichst du Deutsch? Fragen, die ein Kind überfordern, mich aber nicht losließen. Ich begann, darüber nachzudenken, was in Menschen vorgeht, wie sie sich und andere sehen. Und selber Fragen zu stellen.

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wir treten an

Wir treten an!

WIEN 2020! Wir SIND LINKS UND treten an! Wir treten an, weil wir ein besseres Leben für alle wollen! Wir treten an, weil wir voller Ideen und Tatendrang sind und weil klar ist, dass nur wir selbst die Veränderungen herbeiführen können, die wir uns wünschen. Hier, in unserer Stadt, fangen wir jetzt damit an: Vor unserer Haustür, in unseren Straßen, Grätzeln, Bezirken – Seite an Seite mit all jenen, die sich eine andere Politik wünschen. Komm vorbei und bring dich ein! Aktuelle Termine findest du hier! Was wir wollen Das Leben muss mehr sein als nur Überleben. Gemeinsam müssen wir

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