Meidling

LINKS Meidling

Wir zahlen nicht für eure Krise – Sichere Einkommen, Gesundheitsversorgung und Aufenthalt für alle, die in Meidling leben. Melde dich jetzt für unseren Newsletter an und bleibe am Laufenden:

Unsere Kandidat*innen für Meidling

David
Sagner

Arbeitsplätze und Einkommen sichern

Ich arbeite in der Gastronomie in Kurzarbeit. Der Erhalt der Arbeitsplätze von mir und meinen Kolleg*innen ist nicht sicher. Es macht mich wütend, dass Unternehmen Millionen Euro an Unterstützung bekommen während denjenigen die Zukunft genommen wird, die jahrelang den Reichtum geschaffen haben. Bisher habe ich mich vor allem gegen Rassismus engagiert, das wird auch weiterhin ein Schwerpunkt sein, denn wir sind nur erfolgreich im Kampf um Mindestlohn und Existenzsicherung, wenn wir uns nicht spalten lassen.

Sandra
Stanek

Bessere physische und psychische Gesundheit heißt bessere Gesundheitsversorgung

Meidling ist lebenswert in aller seiner Vielfalt und Buntheit – aber es gibt vieles zu verbessern. Da ich selbst im medizinischen Bereich tätig bin, sehe ich die Notwendigkeit, unser Meidling für Ärzt*innen und Therapeut*innen mit Kassenvertrag attraktiver gestalten. Es kann nicht sein, dass man gerade auf Facharzttermine oder Psychotherapie monatelang warten muss. Daher arbeite ich an einer Möglichkeit, jungen Spezialist*innen den Aufbau einer Ordination zu erleichtern und damit unser Meidling noch l(i)ebenswerter machen. Ebenso wichtig ist es für mich, Diskriminierung jeglicher Art im Kleinen wie im Großen entgegenzutreten und so für ein schöneres und sicheres Lebensgefühl im Bezirk zu sorgen.

Olivia
Requat

Ein sicheres Wien für alle, die von struktureller Diskriminierung betroffen sind

Als queere Frau weiß ich, was es bedeutet, wenn der öffentliche Raum mit Angst und Unsicherheit verbunden ist. Es ist nicht lange her, dass ich und eine Freundin von zwei Polizist*innen angehalten wurden uns weniger intim zu verabschieden. Das darf nicht passieren. Weder deine Sexualität noch deine Herkunft oder deine Hautfarbe darf eine Voraussetzung sein, den Platz einzuschränken, der dir im Alltag, im Berufsleben und in der Freizeit zusteht. Aber Diskriminierung – verbreitet und legitimiert über Medien und herrschende Politik – wird nicht automatisch verschwinden. Wir müssen Netzwerke schaffen, uns stärken und gemeinsam gegen eine Politik auftreten, die Minderheiten bewusst gegen einander ausspielt. So können wir zeigen, dass Wien erst dann zur lebenswertesten Stadt wird, wenn sich alle hier sicher fühlen.

Unser Bezirksprogramm

Arbeit

ARBEITSPLÄTZE SICHERN  WIR BRAUCHEN EIN PROGRAMM GEGEN ARBEITSLOSIGKEIT

Ca. 30% mehr Arbeitslose als zum Vorjahr sind es in Meidling – dazu kommen noch viele Beschäftigte in Kurzarbeit. Wir brauchen ein Programm gegen die Arbeitslosigkeit und wir brauchen Maßnahmen, die die Existenz während der Arbeitslosigkeit sichern.

Das ist kein bezirksspezifisches Thema, aber Impulse aus den Bezirken können die Forderungen unterstützen:

  • Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden/Woche bei vollem Lohnausgleich
  • Mindestlohn von 1.950,00 €/Monat
  • Existenzsicherung von 1.500,00 €/Monat für alle, die nicht arbeiten können
  • freier Zugang zum Arbeitsmarkt unabhängig von Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltsstatus
  • Benachteiligungen am Arbeitsmarkt auf Grund Geschlecht, Religion oder Herkunft thematisieren und entgegenwirken

Gesundheit

GESUNDHEITSVERSORGUNG IN MEIDLING AUSBAUEN

  • Obwohl 5% der Wiener*innen in Meidling leben, sind nur 3% der Wiener Ärzte im Bezirk. Das ist nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie zu wenig.
  • Die Gesundheit und Versorgung bei Krankheit sind ein zentrales Anliegen unserer Politik. Dabei geht es nicht nur um kranke Menschen, sondern auch um die Beschäftigten im Gesundheitsbereich:
  • Mehr Allgemeinmediziner*innen und Fachärzte für Meidling
  • Zugang für alle Meidlinger*innen zur kostenlosen Gesundheitsversorgung unabhängig vom Aufenthaltsstatus oder Staatsbürgerschaft
  • Bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für die Angestellten des Gesundheitsbereiches

Antirassismus

FÜR ALLE MEIDLINGER UND MEIDLINGERINNEN DIE GLEICHEN RECHTE – GEGEN RASSISMUS UND AUSGRENZUNG

46% der Meidlinger und Meidlingerinnen haben nicht die österreichische Staatsbürgerschaft oder sind nicht in Wien geboren – und haben aus diesem Grund nicht die gleichen Rechte oder sind Diskriminierung ausgesetzt. Unser Anliegen ist es, Rassismus und Diskriminierung entgegenzuwirken.
Mehr als 30% der Meidlinger und Meidlingerinnen dürfen nicht an der Wahl des Wiener Gemeinderates teilnehmen – mehr als die Hälfte davon ist sogar von den Wahlen zu den Bezirksvertretungen ausgeschlossen.

Das ist aber nicht die einzige bewusst geschaffene Ungleichheit. Es fängt schon mit dem Aufenthaltsstatus an, ob man arbeiten darf oder nicht oder ob man Zugang hat zu Ressourcen. Es geht weiter mit dem Namen, ob man zu einer Wohnungsbesichtigung eingeladen wird.

Und nicht zuletzt werden muslimische Mitbürger*innen bei Tragen des Kopftuches bei Arbeits- und Wohnungssuche diskriminiert.

  • Wahlrecht für alle Meidlinger nach 1 Jahr Lebensmittelpunkt in Wien
  • Wer in Meidling lebt, bleibt auch hier – Abschiebung stoppen sofort
  • Zugang zu Arbeit, Wohnung, Gesundheit und Bildung unabhängig vom Aufenthaltsstatus
  • Rassistische Diskriminierung auf Grund Herkunft oder Religion thematisieren und entgegenwirken; insbesondere Unterstützung von Initiativen, die solcherart Vorfälle aufgreifen und öffentlich machen

Über LINKS Meidling

Wir zahlen nicht für eure Krise – Sichere Einkommen, Gesundheitsver-sorgung und Aufenthalt für alle, die in Meidling leben.

Mit unseren Infoständen und Diskussionsabenden sind wir schon viel herumgekommen: Schöpfwerk, Meidlinger Hauptstraße, Wilhelmsdorfer Park, „Zsam Zsam“, „Nahid“, „Deewan“ und „Alt Wien“.

Viele Menschen haben uns erzählt, wie gern sie in Meidling wohnen, aber auch von zu hohen Mieten im Gemeindebau, von täglichen Rassismus-Erfahrungen und von der Unsicherheit, was uns in der Zukunft erwartet:

Wie können Arbeitsplätze erhalten werden? Wird die Gesundheitsversorgung ausreichend sein? Wohin mit den Kindern, wenn Schulen und Kindergärten schließen?

Aber auch die Sorge um die Auswirkungen des Klimawandels ist präsent. Wir werden gemeinsam mit den Menschen um große und kleine Projekte kämpfen – dafür treten LINKS und KPÖ in Meidling an.

Die Kandidat*innen

  1. David Sagner
  2. Sandra Stanek
  3. Olivia Requat
  4. Christine Wiener
  5. Norbert Hönigsberger

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