Landstraße

LINKS Landstraße

Offener Raum für Debatte, Diskussion und Teilhabe für alle Landstraßer*innen! Melde dich jetzt für unseren Newsletter an und bleibe am Laufenden:

Unsere Kandidat*innen für die Landstraße

Susanne Empacher

Was alle brauchen – Wohnen, Strom, Wärme – ist nicht für den freien Markt – soziale Stimme im Bezirk!

Ich möchte in einem Bezirk und in einer Stadt leben, in dem/r für alle, die hier leben, gleiche Rechte gesichert sind. Bezirkspolitik muss Lösungen für soziale und demokratiepolitische Fragen anbieten. Es ist nicht egal, wer den Bezirk gestaltet. Teilhabe muss allen Bewohner*innen möglich sein. Wir brauchen Räume für einen öffentlichen Dialog.

Daniel Harrasser

Raum für Begegnung und Austausch!

„Solidarität in der Nachbarschaft, Freundschaft in der Welt“ ist das Motto eines Grätzlfests in Erdberg, wo ich seit 10 Jahren lebe. Dort habe ich gelernt: Wir müssen Orte der Begegnung, des Austauschs und der Diskussion für die Menschen öffnen. Mit LINKS will ich mich für echte Demokratie, für leistbares Wohnen und für nichtkommerziellen Zugang zu öffentlichen Räumen vor Ort engagieren – für alle Menschen, die hier leben.

Marina (Fio) Losin

Selbstermächtigung durch gelebte Demokratie!

Demokratie heißt miteinander reden und einander zuhören. Ich hatte nie das Gefühl, dass Politik das zulässt. Seit ich bei LINKS bin, verbringe ich meine Zeit mit großartigen Menschen, lerne zu diskutieren und erfahre, was demokratische Prozesse bedeuten. Für die Mitbestimmung in der Politik muss man also nicht Politiker*in sein. Im Gegenteil: wesentlich mehr Menschen – je diverser desto besser – sollten mitreden können und gemeinsam die Demokratie vor den Angriffen des Profitdenkens schützen.


Mattias Schott

Öffentlicher Raum soll auch öffentlich bleiben!

Ich kandidiere auf der Liste für LINKS-KPÖ um die Demokratisierung des öffentlichen Lebens im Bezirk zu verbessern. Demokratie bedeutet für mich die Teilhabe aller hier lebenden Menschen. Für mich geht es darum, die Dinge, die Jeden und Jede betreffen auch zur Diskussion zu stellen. Ein besonderes Anliegen ist für mich der öffentliche Raum und daß er auch öffentlich bleibt.


Unser Bezirksprogramm

Demokratie

Mitbestimmung durch Vernetzung, Öffentlichkeit und Transparenz

Im dritten Bezirk geht es um einen Demokratisierungsschub. Unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter und Einkommen muss Teilhabe an der politischen Gestaltung möglich sein.

Um die Möglichkeiten einer Teilhabe zu erhöhen, soziale und strukturelle Ausgrenzung zu verhindern, wird es notwendig Beteiligungsprozesse zu reflektieren. Eine Analyse soll den Blick darauf richten, wo es Hürden gibt und wie diese abgebaut werden können. Unser Ziel ist es, die Teilhabe von unten zu stärken.

Grundvoraussetzung dafür ist eine breite Informationspolitik über Vorhaben im Bezirk:

  • Informationsfluss von Anfang an bevor es zu spät ist
  • Raum für die Diskussionen über soziale und wirtschaftliche Ziele
  • regelmäßiger Austausch über Themen, die den gesamten Bezirk betreffen
  • öffentliche Bezirksvertretungen zu Schwerpunktthemen, z.B. Mobilität; Klimawandel
  • Bewohner*innen sollen angehört werden – es soll öffentliche Fragestunden geben

Freiräume

Ungehinderter Zugang zu öffentlichem Raum

Die Umwandlung von öffentlich zugänglichem Wohn- und Gewerberaum in private Wohnbauten oder kommerzielle Prestigeprojekte lässt sich als Trend auf dem europäischen Immobilienmarkt beobachten – und betrifft auch Wien und den Bezirk Landstraße!

Wenn es nach LINKS geht, muss die Demokratisierung der Gesellschaft deshalb besonders im öffentlichen Raum stattfinden – auch in unserem Bezirk! Der öffentliche Raum gehört uns allen. Er muss den Menschen im Bezirk möglichst ungehindert zur Verfügung stehen, Privatisierung und Kommerzialisierung muss gestoppt, gut ausgestattete öffentliche Räume sollen erhalten und neu geschaffen werden. Dabei braucht es auch eine demokratische Auseinandersetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe für alle am öffentlichen Raum.

Um gemeinsam unseren Bezirk gestalten zu können, brauchen wir öffentlich zugängliche Räume im Grätzl – für eine neue demokratische Öffentlichkeit und um unseren Bezirk „von unten” gestalten zu können. Bezahlbarer Wohnraum und selbstverwaltete Freiräume sollen Realität werden – Investor*innenträume sollen unerfüllt bleiben!

Wohnen

Mit öffentlichem Raum und Wohnraum darf kein Profit gemacht werden!

Leistbarer Wohnraum im Dritten ist rar geworden, und das obwohl die Bevölkerung in den letzten fünf Jahren um 4% angewachsen ist. Gebaut wird vorwiegend in Neu Marx und den Aspanggründen, wo unterschiedlichste Beton-Bauten entstehen, zumeist Eigentumswohnungen (siehe: Triple i Türme).

Im Gegensatz dazu stehen Gebäude im Weißgerber-Viertel leer (siehe: Hetzgasse), werden dem Verfall überlassen. Es wird oft behauptet, man dürfe sich nicht für Enteignung aussprechen, aber Kommunen werden ständig enteignet. Ein Umdenken beim Eigentumsgedanken, vor allem wenn Wohnraum zum Kapital gemacht wird, ist bitter notwendig.

Denn bei der Planung von neuen Wohnprojekten, sollte Eigentum keine Rolle mehr spielen. Dafür braucht es nachhaltige Veränderungen in der Stadtplanung: demokratische Mitgestaltungsmöglichkeiten für die Bevölkerung. Leerstände sollten innerhalb kürzester Zeit bevorzugt für die Gestaltung von sozio-kulturellen Zentren und sozialem Wohnraum überlassen werden.

Wir fordern deshalb die Abschaffung von Befristungen sowie die Deckelung bei Mieten und die Rückstellung von Leerständen für öffentlich geförderten Wohnbau und kommunale Projekte!

Über LINKS Landstraße

Offener Raum für Debatte, Diskussion und Teilhabe für alle Landstraßer*innen!

Die Bezirksgruppe 1030 LINKS ist eine Gruppe bestehend aus einer Bezirksrätin, LINKS-Aktivist*innen und Aktivist*innen aus der Kommunistischen Partei, mit verschiedensten Hintergründen und Lebenserfahrungen (Technik, Bildung, Kunst & Kultur, Medien, Politik, aus der Schule und der Uni etc.).

Unsere Schwerpunktthemen sind Wohnen, Freiräume, Mitsprache und Solidarität. Wir treffen uns fast immer an einem anderen Ort, um Parks, Freiflächen, interessante Gebäude und Grätzl zu besichtigen und darüber zu diskutieren, was wir verändern würden bzw. was von bereits angekündigten Versprechungen nicht erfüllt wurde.

Wir fragen uns, für wen wurden die Räume gestaltet? Kann man sie zugänglicher und einladender machen? Sind genügend Sitzgelegenheiten, Tische, Toilletten vorhanden und fühlen sich auch FLINT*-Personen wohl? Könnte man den Verkehr in der Umgebung beruhigen und Grünflächen erweitern? Coole Straßen finden wir eh ganz schön, wir wundern uns nur, warum die coole Straße im Fasanviertel ausgerechnet in der Kleistgasse entstand, wo eh schon Bäume stehen, während die Fußgängerbrücke am Fasanplatzl, die eindeutig als Erholungsraum geplant wurde, jetzt weder bequeme Sitzbänke noch Schatten bietet. Wir wünschen uns im Dritten mehr konsumfreie Räume, auch für den Winter. Wenn uns schon in Neu Marx eine Riesen-Veranstaltungshalle hingestellt wird, dann fordern wir eben dort mehr Räume, die für sozio-kulturelle Zwecke genutzt werden können. Das dort entstandene wilde Skatelab wird durch den Bau verdrängt werden.

Gibt es eine Möglichkeit es zu integrieren, bzw. anderen Raum für Freizeitaktivitäten zu schaffen? Wie wäre es dort ein Schwimmbad oder eine Bücherei zu errichten, ein ganzes Stockwerk für die Begegnung mit anderen zu ermöglichen, Seminar- und Sporträume zur Verfügung zu stellen? Das brut-Theater wird 2024 in das denkmalgeschützte Gebäude (Zentralbank St. Marx) einziehen. Das ist begrüßenswert. Aber was wird in seiner unmittelbaren Umgebung entstehen? Wie wird man den Platz erreichen können? Was passiert mit der eh schon verdrängten angrenzenden Stadtwildnis? Was passiert mit der Arena?

Wir wünschen uns mehr Mitsprache der Landstraßer*innen bei der Umgestaltung des Geländes in Neu Marx oder auch bei der Neugestaltung des Kardinal-Nagl-Parks sowie vielen anderen Orten im dritten Bezirk. Dafür braucht es die Vernetzung von Initiativen und eine niederschwellige Anlaufstelle bzw. öffentliche Diskussionen für die Bürger*innen.

Die Kandidat*innen

  1. Susanne Empacher
  2. Daniel Harrasser
  3. Marina (Fio) Losin, BA
  4. Matthias Schott
  5. Leonie Delphine Stein
  6. Andrej Losin
  7. Elfie Resch
  8. Berry Maletzky
  9. Amela Mirković
  10. Robert Brunnthaler
  11. Hans Girlinger
  12. Maria Kohen

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