Josefstadt

LINKS Josefstadt

Von 0 Komma Josef mit 1 LINKS auf 100! Melde dich jetzt für unseren Newsletter an und bleibe am Laufenden:

Unsere Kandidat*innen für die Josefstadt

Herbert Fuxbauer

Niemanden zurücklassen!

Die Josefstadt ist zum teuersten Wohnbezirk Wiens geworden. Diese Entwicklung trifft besonders jene Menschen in vollem Umfang, die nicht über adäquate Einkommen verfügen. Alleinerziehende, prekär Beschäftigte, Erwerbsarbeitslose und vor allem Kinder und Jugendliche in einkommensschwachen Familien. 

Ich fordere die Einrichtung eines Josefstädter Sozial-Notfallfonds aus dem Bezirksbudget! Der Bezirk soll in größtmöglichem Umfang soziale und wirtschaftliche Bedingungen unterstützen, die das Ende von Armut und Armutsgefährdung sichern.  Deshalb kandidiere ich für LINKS-KPÖ um mit all meiner Kraft die Interessen von finanziell benachteiligten Menschen, zu unterstützen.

Dafina Sylejmani

1 Linke für die 1 Rechte.

Für eine sichere Umgebung braucht es Mut, die eigenen Nachbar:innen kennenzulernen. Oft fehlt das Vertrauen ineinander, und ich bin der Überzeugung, dass dies der erste Schritt ist, um eine bessere Gesellschaft zu erschaffen. Besonders in den Städten kämpft man mit dem Gefühl, allein zu sein obwohl dies niemals der Fall sein könnte, denn am Ende des Tages haben wir alle gemeinsam gelebt. Ob jung oder alt: Niemand sollte sich allein oder ausgeschlossen fühlen. Als bildende Künstlerin, Musikerin, Veranstalterin & Innenarchitektin weiß ich genau, was es braucht, um Menschen zusammenzubringen & zum Leben zu ermutigen, denn nur gemeinsam können wir neue Perspektiven erschaffen und anstreben. Es ist niemals zu spät, man hat nur oft zu wenig Zeit und Optionen, deshalb kandidiere ich mit LINKS für Josefstadt als Listenplatz Zweite, weil ich der Überzeugung davon bin, dass wir dies gemeinsam mit euch ändern können.

Angelika Lorenz

Öffnung des Leerstands für alle!

Als Bezirkskandidatin und vor allem als Bewohnerin der Josefstadt bin ich bin davon überzeugt, dass auch auf Bezirksebene eine konsequente linke, anti-rassistische und feministische Positionierung wichtig ist. Gerade, wenn es um die Mitgestaltung aller Bewohner:innen im Bezirk geht: diese ist nur gegeben, wenn alle hier Lebenden auch wählen dürfen. Ich fordere außerdem von der Stadt bereitgestellte, konsumfreie Räumlichkeiten im Achten. Wie groß das Potential nichtkommerzieller, lokaler Initiativen ist, habe ich bereits in Graz als Teil des Vereins GMOTA miterlebt. Durch entstandene nachbarschaftliche Begegnungen, unterstützende Netzwerke und kreative neue Initiativen, konnten sich durch dieses Forum Räume öffnen, die davor nicht vorstellbar waren. Solche Räume braucht Wien, solche Räume brauchen wir für uns in der Josefstadt!

Unser Bezirksprogramm

Soziales

LINKS-KPÖ stellt Menschen über den Profit!

Wir leben in der Zeit des marktkonformen Denkens: „Was bringt Profit?“, „Was ist wirtschaftlich ertragreich?“, „Geht es der Wirtschaft gut, geht es uns allen gut!“
Dabei wird immer weniger gefragt: „Wie geht es den Menschen?“ Allein in der Josefstadt erfasst das AMS fast 2.000 Menschen ohne Erwerbsarbeit — das sind 13% der 20- bis 64-Jährigen im Bezirk.

Hinzu kommen Arbeitslose, die nicht vom AMS erfasst werden sowie Menschen, deren Einkommen nicht ausreicht: 68% der ausbezahlten Mindestsicherungen sind Aufstockungszahlen. Von wem werden diese Menschen in ihrer Lage unterstützt? Von wem werden sie repräsentiert?

Die etablierten Parteien und die Gewerkschaften haben in erster Linie Menschen mit Beschäftigung im Fokus. Die Arbeitslosen werden wohl wahrgenommen, dienen aber oft nur als abschreckendes Beispiel. Sie werden von niemandem repräsentiert, auch nicht von der „Arbeiter:innenpartei“ SPÖ. Konkret geschieht dann Lohndrückerei und unzureichende soziale Absicherung. 

Eine moderne Gesellschaft stellt Menschen über den Profit. Was wir brauchen, ist jemand, der die vertritt, die keine Vertretung haben: die (Erwerbs-) Arbeitslosen, die nicht arbeitsfähigen Menschen und alle Schutzbedürftigen. Deshalb fordert LINKS-KPÖ Josefstadt die sofortige Einrichtung eines Sozialfonds für Härtefälle in der Josefstadt. Langfristig geht es uns aber um mehr: LINKS fordert eine bedingungslose Existenzsicherung von 1.500 Euro im Monat. Außerdem muss Hausarbeit, Pflege und Kindererziehung als Arbeit anerkannt und somit mit einem Mindestlohn von 1.950,– bezahlt werden. Langfristig wird diese Arbeit in einer solidarischen Gesellschaft gemeinschaftlich getragen, anstatt vorrangig durch Frauen.

Leerstand

Wir nehmen uns mehr Raum in der Josefstadt!

Die Josefstadt ist berühmt für ihre vielen Restaurants und Bars. Gleichzeitig gibt es aber einen Mangel an grünen Flächen und Parks: Mit unter 2% belegt der 8. den letzten Platz im Wiener Vergleich. Tropennächte, Motorenlärm, Abgasgestank und durch immer riesiger werdende Autos zugestellter öffentlicher Raum prägen den Alltag. Konsumfreie Räume sind hingegen Mangelware. Das fällt vor allem im Winter auf, wenn Menschen mit wenig Einkommen (siehe oben) zu Hause bleiben müssen, weil „Räume für alle“ ohne Konsumzwang Mangelware sind. Wir brauchen Orte zur selbstbestimmten Nutzung, für die Entfaltung einer solidarischen Nachbarschaft, für neue Diskurse, für künstlerische Initiativen.

Deshalb fordern wir die Umsetzung des Projektes „Freiraum Alserzeile“.  In der Alser Straße steht nämlich schon seit über einem Jahr eine ganze Ladenzeile leer, weil die Pächter (das Minoritenkloster nebenan) und die Eigentümerin (die Stadt Wien) sich um die Miete streiten und den Raum zum Spekulationsobjekt machen. ( https://wien.orf.at/stories/3065561/ ).

Dies macht deutlich, dass die Bedürfnisse der Bewohner:innen nicht gehört werden. Wir wollen keine Immobilienspekulationen für die Taschen der Reichen, sondern offene, nicht kommerzielle Freiräume für die Josefstädter:innen und alle Menschen in Wien! Daher unser Aufruf: Warum nicht gleich für alle öffnen?!

Unsere Idee, der „Freiraum Alserzeile“, ist als ein von der Stadt Wien bzw. vom Bezirk gefördertes, raumbezogenes Projekt gedacht. Nutzer:innen verwalten die Räumlichkeiten kollektiv selbst. Diese sind für die Öffentlichkeit nutzbar, es gibt keinen Konsumzwang. Natürlich ist kein Platz für Diskriminierung, Rassismus und Sexismus. Stattdessen soll es „Safe Space“-Treffen, insbesondere für FLINT*-Personen, geben.

Weiteres könnten eine Gemeinschaftsküche, Werkstätten und ein Lager mit Equipment zum Ausborgen darin Platz finden, etwa: Sackkarren, Leitern, Werkzeug.
Damit Leerstand langfristig und nachbarschaftlich im Sinne einer transformativen, widerständigen Stadtentwicklung von unten genutzt werden kann, müssen die vielen ehrenamtlichen Beteiligten von der Stadtverwaltung verlässlich unterstützt werden.

Öffentlicher Raum

Mehr Radwege, mehr Parks, mehr Bäume für uns – wer will das nicht? 

Eigentlich ist alles ganz einfach: Die Josefstadt muss konsequent grüner werden! Das bedeutet: großflächige Bepflanzung in sämtlichen Gassen, Begrünung der Fassaden, Aufbrechen der Bodenversiegelung. Mehr Fahrradwege müssen auch her! Und natürlich braucht es mehr Sitzbänke, gerade für die älteren Mitbürger:innen sowie öffentliche WC-Anlagen in allen Parks. Doch woher den Platz dafür nehmen? In unserem dicht bebauten Bezirk ist klar: Wo etwas Neues entstehen soll, muss das Alte weichen.

Unsere Antwort ist eindeutig: Wir brauchen Alternativen zum Auto. In einem Innenstadtbezirk wie dem 8. ist der „motorisierte Individualverkehr“ das Problem, nicht die Lösung. Weniger als die Hälfte der Josefstädter Haushalte besitzen ein Auto, trotzdem wird der öffentliche Raum vom Autoverkehr und von Parkplätzen dominiert. Wir wollen in einem grünen, fahrrad- und fußgänger:innen-freundlichen Bezirk leben. Dafür reicht es nicht, ein paar „coole Straßen“ zu eröffnen, oder hier und da Fassaden zu begrünen. Sondern wir müssen den Anteil an öffentlichem Raum, der vom Autoverkehr besetzt wird, drastisch reduzieren!

Damit wollen wir beginnen:

<< Die „Asphaltparkplätze“ Albertplatz und Bennoplatz werden in Parks umgewandelt. 

<< Dauerhafte Begegnungszone in der Floriangase, ohne parkende Autos. 

<< Die rechte Fahrspur des Gürtels wird zum „Grünen Gürtel“, welcher den Straßenlärm dämpft und Feinstaub absorbiert.

<< Die Pfeilgasse/Zeltgasse/Josefsgasse wird zur Fahrradstraße ausgebaut (siehe Beispiel Hasnerstraße im 16. Bezirk).

Über LINKS Josefstadt

Von 0 Komma Josef mit 1 LINKS auf 100! gutes Leben für alle

Wir sind eine Gruppe engagierter Menschen, die sich regelmäßig im Bezirk treffen. Wir sind Arbeiter:innen, Pensionist:innen, Musiker:innen, Designer:innen, Angestellte.  Mit und ohne Migrationserfahrung, ein bisschen älter und ein bisschen jünger, in Dörfern oder in Städten groß geworden, von hier und von anderswo. Wir alle sind Wiener:innen, wir alle sind oder waren Josefstädter:innen.

Die Kandidat*innen

  1. Herbert Fuxbauer
  2. Dafina Sülejmani
  3. Angelika Lorenz
  4. Katerina Anastasiou
  5. Henning Heller
  6. Matthias Smertnig
  7. Katarzyna Winiecka
  8. Himali Pathirana

Unterstütze uns jetzt

€ 10

€ 25

€ 50

Mehr